Schubkarren: 5 Tipps für ergonomisches Arbeiten

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Mist, Raufutter, Einstreu – Schubkarren helfen auf Pferdebetrieben mitunter schwere Lasten zu transportieren. Physiotherapeut Sebastian Albrecht gibt 5 Tipps, die helfen, Rückenleiden, den sogenannten Tennisellenbogen oder Schmerzen in der Schulter zu vermeiden. Dabei testeten wir drei Modelle von Schwarz Transportgeräte: Den Klassiker Little Joe, eine PE 215-1 in Orange und eine Kippkarre mit Federmechanismus.

1 Aufrechter Rücken: Der Rücken sollte gerade und aufrecht sein.

2 Schultern locker nach unten fallen lassen: Nach vorn gezogene Schultern können langfristig Schmerzen verursachen

3 Ellenbogen ausgestreckt: Sonst kommt die Kraft aus den Armen anstatt aus dem Rücken.

„Wenn man die Schubkarre schiebt, sollten die Ellenbogen ausgestreckt und nicht angewinkelt sein. Ich sehe häufig Menschen, die die Ellenbogen beim Fahren stark beugen. So muss viel mehr Kraft aufgewendet werden und die Muskeln werden schneller müde. Daraus resultieren Fehlhaltungen, die dauerhafte Schmerzen verursachen“, sagt Sebastian Albrecht.

4 Hände auf Hüfthöhe: Die Hände sollten nicht zu weit vorne sein. Deshalb müssen die Griffe der Schubkarre entsprechend lang sein.

5 Kippkarren können Arme und Rücken entlasten:

„Wenn man den Dreh heraus hat, stellt das Kippsystem eine echte Arbeits- und Krafterleichterung dar“, sagt Sebastian Albrecht.

Fazit der Schubkarren-Modelle:

Wer ein typisches Einsteigermodell sucht, ist mit dem Modell Little Joe am besten beraten. Mehr Volumen bietet die PE 215-1. Bei beiden Modellen lässt sich das Rad bei Bedarf weiter unter die Wanne verschrauben. Wenn mehr Gewicht auf dem Rad liegt, ist es einfacher, die Schubkarre zu schieben. Die Kippkarre mit Federmechanismus erfordert beim Auskippen kein Umfassen und sie ist mit den zwei Rädern sehr einfach zu fahren. Außerdem stellt sie eine echte Arbeits- und Krafterleichterung dar.

Den gesamten Praxistest lesen Sie in Ausgabe 8/9-2017. Hier können Sie Pferdebetrieb kostenlos testen.

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