Reitbodenpflege: 6 Fragen an den Experten: Andreas Busch

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Praxistest Bahnplaner

Praxistest Bahnplaner Foto: Guido Krisam

Rampelmann und Spliethoff produziert nicht nur den Bahnplaner Platz Max, die Spezialisten aus dem westfälischen Beelen sind auch auf vielen internationalen Turnieren im Einsatz. Hier sorgen sie für optimale Bodenverhältnisse. Andreas Busch gibt Tipps, worauf es für ihn bei der Reitbodenpflege ankommt.

 

 

Profi-Magazin Pferdebetrieb: Welche regelmäßigen Pflegemaßnahmen müssen auf einem Reitboden durchgeführt werden?

Andreas Busch: Am wichtigsten ist es, regelmäßig den Platz zu planieren und Sand mit Zuschlagsstoffen zu durchmischen.

Inwiefern hängen die erforderlichen Pflegemaßnahmen von der Nutzungsintensität ab?

In einem Schulbetrieb sollte der Boden auf jeden Fall jeden Tag gepflegt werden, da hier die Belastung für den Boden am höchsten ist. Aber auch in den anderen Ställen sollte der Boden wenigstens jeden zweiten Tag gepflegt werden. Werden die Böden seltener gepflegt, kommt es zu Bodenverschiebungen. Pflegt man den Boden nur einmal in der Woche, braucht man eine Stunde, plus eine halbe Stunde, bis die Abgase des Traktors wieder draußen sind. Fährt man täglich, dauert die Bodenpflege zehn Minute und dementsprechend kürzer ist auch die Zeit, bis die Abgase wieder draußen sind. Pflegt man den Boden täglich, entstehen keine Verzögerungen im Betriebsablauf, denn man kann direkt nach dem Traktor reiten.

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