Selektive Entwurmung in der Praxis

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Ein Interview mit Dr. med vet. Marcus Menzel, Experte für die Zeitgemäße (+ Selektive) Entwurmung von Equiden, sowie Betriebsleiterin Gisela Nowakowski, die die Zeitgemäße (+ Selektive) Entwurmung auf ihrem Betrieb durchführt.

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In vielen Betrieben wird Pferden mehrmals im Jahr prophylaktisch eine Wurmkur verabreicht. Die Behandlung nach dem Gießkannenprinzip hat ihren Ursprung in den 1960er Jahren. Damals wurde sehr erfolgreich viermal im Jahr gegen große Strongyliden behandelt. Dieses Verfahren wurde in der Folge auch zur Behandlung aller anderen Endoparasiten der Equiden beibehalten.

Eines der größten Probleme bei dieser Methode ist …

… die Resistenzentwicklung – analog zu Antibiotika. „Hier muss ein Umdenken stattfinden, um langfristig erfolgreich zu sein, denn für die Bekämpfung von Endoparasiten bei Pferden stehen nur drei Wirkstoffklassen zur Verfügung“, erklärt Dr. med. vet. Marcus Menzel. Demnach macht es keinen Sinn, den gesamten Bestand eines Betriebs auf gut Glück mit einem Wirkstoff zu behandeln, ohne zu wissen, ob und welches Pferd befallen ist. Für Dr. Menzel ist klar: „Für mich ist es sinnvoller, vor jeder Therapie eine Diagnostik durchzuführen.“ Wie die Zeitgemäße (+ Selektive) Entwurmung durchgeführt wird und was dabei zu beachten ist, erklären Dr. med vet. Marcus Menzel und die Betriebsleiterin Gisela Nowakowski ausführlich in diesem Video.

Lesen Sie auch das kostenlosen E-Book wie Zeitgemäße (+ Selektive) Entwurmung durchgeführt wird und was Experten und Betriebsleiter dazu sagen.

Pferdebetrieb MSD-Selektive-Entwurmung
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