Parasitenkontrolle statt stur nach Plan

0

Advertorial: Zeitgemäße, selektive Entwurmung

PARASITENKONTROLLE STATT STUR NACH PLAN

Immer häufiger lassen sich Parasiten von Wurmkuren nicht mehr beeindrucken. Sie sind dann resistent. Parasitologen fordern einen Taktikwechsel – mit den bekannten Waffen, aber einer neuen, durchdachten Methode. Diese beinhaltet zwar einen gewissen Mehraufwand für Pferdebetriebe, bietet aber deutlich mehr Gewissheit, dass der Pferdebestand auch wirklich wurmfrei ist.

Prinzip Gießkanne funktioniert nicht mehr

Wir wollten es ja nur richtig machen. Jetzt ist klar: Wir haben es uns zu einfach gemacht. Um ihre Tiere vor den gesundheitlichen Folgen eines starken Wurmbefalls zu schützen, haben Pferdehalter seit Jahrzehnten die sogenannte strategische Entwurmung durchgeführt. Erwachsene Weidepferde werden so meist viermal im Jahr mit Wurmkuren behandelt, stets zum gleichen Zeitpunkt, dabei wechselt der Pferdehalter regelmäßig das Präparat, oft sogar ohne Rücksprache mit dem Tierarzt. Weil die Mittel eine zuverlässige, hohe Wirksamkeit zeigten, verließman sich völlig auf sie. Man glaubte, die Würmer im Griff zu haben, immerhin sind stark verwurmte Pferde mit äußerlich erkennbaren Gesundheitsproblemen selten geworden. Jetzt wird jedoch deutlich: Das Problem lauert im Verborgenen. Immer weniger Endoparasiten lassen sich so noch beeindrucken. Einige Arten haben bereits Resistenzen gegen bestimmte Wirkstoffe entwickelt. Beispielsweise ist Ivermectin gegen Askariden (Spulwürmer) oft machtlos. Auch gegen andere Wirkstoffe haben die Würmer bereits Resistenzen entwickelt, oder die Wirksamkeitsdauer ist bereits deutlich gesunken.

Es wird zu viel entwurmt

Über die Hauptursache für diese Entwicklung sind sich die Experten einig: Es wird oft falsch entwurmt. Das Prinzip, nach dem viele Pferdebetriebe auch heute noch den Pferdebestand entwurmen, stammt aus den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals hatte man erhebliche Probleme mit den großen Strongyliden beim Pferd, die zum Beispiel heftige Koliken auslösten. Die ersten Wurmkuren, die damals entwickelt wurden, zielten darauf ab, diese Parasiten im Darm abzutöten. Auch das Entwurmungsintervall war auf den Entwicklungszyklus der großen Strongyliden ausgerichtet. Heute ist diese Wurmart so gut wie ausgerottet.

1 2
Teilen

Antworten

Scroll Up