Das sind die Gewinner des GWP-Förderpreis 2020

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Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr keine öffentliche Preisverleihung des GWP-Förderpreises. Die Jurymitglieder Hendrik Fiegel, Prof. em. Dr. Cornelius Jongeling und Dr. Julia Mack haben trotzdem in jeder Kategorie drei Gewinner gewählt. Diese durften sich auf ein Preisgeld von insgesamt 2450 Euro sowie über Buch- und Sachpreise freuen.

Dissertationen

Der erste Preis in der Kategorie Dissertationen ging an Maren Glatter von der der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für ihre Arbeit über Topinamburmehl. Der Titel lautet „Einfluss einer scheinbar präbiotischen Dosierung von Topinamburmehl auf die gastrointestinale Mikrobiota sowie die glykämische und insulinämische Response bei adulten, gesunden Pferden“. Sie zeigte darin, dass sich Topinamburmehl in er Form, wie es bisher eingesetzt wid, niciht als präbiotisches Zusatzfuttermittel eignet. Denn im Magen entsteht Fermantation. Diese kann Magengeschwüre begünstigen.

Der zweite Preis ging an Viktoria Welker, ebenfalls von der Universität Halle-Wittemberg, für die Berechnung eines neuen Zuchtwertes für Turniersportergebnisse. Über Platz drei freute sich Sandra Kuhnke von der Justus-Liebig-Universität, Gießen. Sie befasste sich mit einem für die Forschung neuen Thema, nämlich Lateralität beim Pferd. Dabei ging sie unter anderem diesen Fragen nach: „Welche Seite dominiert beim Pferd?“ „Ist dies mit der menschlichen Händigkeit zu vergleichen?“ „Welche genetischen Aspekte beeinflussen?“ und „Welchen Einfluss hat dies auf die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd?“

Masterarbeiten

Sabrina Reindl von der Technischen Hochschule München-Weihenstephan erhielt Platz eins in dieser Kategorie. Ihre Arbeit trägt den Titel „Populationsgenetische Untersuchung beim süddeutschen Kaltblut.“ Platz zwei ging an Romina True von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sie beschäftigte sich mit der Frage, was die Hohe der Decktaxe von Zuchthengsten beeinflusst. Ihre Arbeit zeigt, dass die Hohe der Decktxe wesentlich von Charakteristika der jeweiligen Hengststation geprägt sind.

„Ist Headshaking eine Verhaltensstörung?“ Diese Frage ist gleichzeitig Titel der dritten Arbeit in der Kategorie Masterarbeiten. Die Autorin ist Laura Maxi Stange von der Christian-Albrecht-Universität Kiel Sie gibt darin einen Überblick über das Verhalten und nennt wirksame Therapiemaßnahmen.

Bachelorarbeiten

Platz eins in der Kategorie Bachelorarbeiten ging an Eva-Katharina Bornfeld-Ettmann von der Hochschule Osnabrück. Der Titel der ausgezeichneten Arbeit lautet „Nutzung von Physiotherapie und Rehabilitationseinrichtungen beim Pferd.“ Die Basis dafür bildete eine qualitative Online-Umfrage. Helen Linnenbürgen von der FU Berlin durfte sich über Platz zwei freuen. Ihre Bachelorarbeit trägt den Titel „Wie belastend ist die Siegerehrung im Reitsport?“ Darin geht sie auf das Verletzungsrisiko eiin und zeigt gleichzeitig Alternativen auf. Die Jury entschied sich für die Arbeit von Ronja Brüggemann von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) als dritten Platz. Diese passt sehr gut in die Zeit. Denn Ronja Brüggemann beschäftigte sich mit digitaler Leistungsüberprüfung durch Videoaufnahmen. Ihre Bachelorarbeit trägt den Namen „Hinführung einer Konzeptentwicklung eines webbasierten Wettbewerbssystems zur Nachwuchsgewinnung und Bindung von Junioren im Dressursport in Deutschland.“

Folgende Partner unterstützen den GWP-Preis: Derby Futtermittel, HIT Aktivstall, die R+V-Versicherungen, die Deutsche Reiterliche Vereinigung und der FN-Verlag.

www.pferd-forschung.de

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