AFN fordert Bestandsregulierung von Wölfen

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Nach einer Einschätzung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) haben Reiter aufgrund einer zunehmenden Anzahl von Wolfrissen Grund zur Sorge.

Jährlich wachse der Wolfsbestand in Deutschland um etwa 30 Prozent. Deshalb fordert nun das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN), in dem auch die FN Mitglied ist, ein aktives Eingreifen in die Wolfsbestände. Das Konzept sieht ein Bestandsmanagement und eine wildökologische Raumplanung nach dem Vorbild der skandinavischen Schutzjagd vor.

Nach Einschätzung des Naturschutzbundes (NABU) ist die Wahrscheinlichkeit, dass Pferde durch Wölfe angegriffen werden, gering. Auf der Homepage schreibt der NABU dazu: „Einer der Gründe liegt darin, dass Pferde als ausgesprochen wehrhaft und speziell Stuten als erbitterte Verteidiger ihrer Fohlen gelten. Fohlen und Jungtiere sind aber nichtsdestotrotz stärker gefährdet, weshalb es wichtig ist, dass Halter in Wolfsgebieten auf entsprechende Schutzmaßnahmen achten: Dazu gehören Schutzzäune und gegebenenfalls die nächtliche Einstallung.“

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