Kompakte Hoftrucks im Test: Hoflader und Schlepper
Große Traktoren sind für viele Pferdebetriebe zu groß und selbst Kleintraktoren noch zu teuer? Wie wäre es mit Hoftrucks im Miniformat? Diese sind für manche Aufgaben sogar besser ausgestattet, wenn man ihre Grenzen kennt. Das und mehr zeigte der Praxistest von Pferdebetrieb. Hier fuhr unser Praxisteam nicht nur Hoftrucks, Hoflader und Schlepper in verschiedenen Betrieben vor Ort, sondern fragte auch Hofbesitzer, Zulieferer und Vertriebssfirmen nach ihren Lieblingsmodellen und Erfahrungen.
Klare Vorteile: Schäffer, Striegel, Weidemann & Co. – die Minis sind wendig und erlauben sogar das Befahren von engen Stallgassen und Boxen. Den kleinsten Wenderadius von 53 Zentimeter zeigte der italienische MultiOne von C.S.F. im Test. Hoflader können also auch das tägliche Misten mit der Schubkarre ersetzen, was – je nach Hof – viel Zeit spart. Mit dem vielfältigen Zubehör werden die Minis schnell zu „Allroundern“: Dung- und Silagezange, Erdbohrer, Gummischieber, Kehrbesen, Mähwerk, Mulcher, Bahnplaner, Rundballenzange, Schaufeln…
Nachteile: Hoftrucks stoßen bei Hubhöhe und Gewicht schnell an Grenzen. Umkippgefahr droht beim Heben und gleichzeitigem Bewegen schwerer Lasten, wie Rundballen! Für mehr Sicherheit müssen Hoflader seit 2010 mit Schutzbügeln ausgestattet sein. Manche Modelle, wie der Schäffer 2336, sind dies schon länger.
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