Equine infektiöse Anämie: 19 Pferde mussten zur Blutprobe
Das Veterinäramt der Stadt Münster hat 19 Pferde eines münsterschen Pferdehofs vorsorglich auf die ansteckende Blutarmut der Einhufer (equine infektiöse Anämie) getestet. Laut Veterinäramt erfolgte die Maßnahme in Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.
Keine klinischen Auffälligkeiten
„Diese Virusinfektion tritt in Deutschland nur gelegentlich auf, in Münster wurde sie vermutlich noch nie registriert. Allerdings musste vor wenigen Tagen im Hochsauerlandkreis ein infiziertes siebenjähriges Pony eingeschläfert werden, das sich 2009 ein halbes Jahr lang auf dem münsterschen Hof aufgehalten hat“, so der stellvertretende Leiter des Veterinäramtes Dr. Giovanni Serra. „Die Tiere auf dem betroffenen Hof zeigen keine klinischen Auffälligkeiten. Wir wollen aber sicher gehen, deshalb entnehmen wir zusätzlich Blutproben”, so Dr. Serra. Bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen, dürfen die Tiere den Pferdehof nicht verlassen.
Redakteur: Kai Schwarz
Lesen Sie auch:
Themenspezial: Equine infektiöse Anämie
Video: Expertenchat zum Thema Equine Infektiöse Anämie
Landkreis Rottweil: Equine Infektiöse Anämie im Landkreis Rottweil
Landkarte: Fälle der Equinen Infektiösen Anämie in Deutschland
Landkreis Regen: Erster Fall der Equinen Infektiösen Anämie im Landkreis Regen
Nordrhein-Westfalen: Ein neuer Fall von ansteckender Blutarmut bei Pferden
Ostallgäu: Weiterer Sperrbezirk eingerichtet
Landkreis Regensburg: Equine Infektiöse Anämie (EIA) erreicht den Landkreis Regensburg
Zweiter Fall in Landsberg am Lech: Neuer Fall der EIA aus Landsberg am Lech gemeldet
Landkreis Cham: Zweiter Fall der Equinen Infektiösen Anämie (EIA) im Landkreis Cham
Bayern: Friedberger Esel an Equiner Infektiöser Anämie (EIA) erkrankt
Ostallgäu: Equine Infektiöse Anämie (EIA) aus Nachbarlandkreis eingeschleppt
UPDATE: EIA im Landkreis Landsberg sowie in den Landkreisen Straubing-Bogen und Cham





















Kommentieren: